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Dienstag, 17. Juli 2018 | 11:48 Alter: 149 Tag(e)

Gesangseinlagen im Klosterhof


Montagmorgens in der Akademie: Coaches und Teilnehmer*innen des Neil Semer Vocal Institutes 2018; Foto (c) Julia Weisberg

Seit Montag schallt Musik über den gesamten Klosterhof. In den Tagungsräumen dominieren Oper, Operette und Musical, das Haus ist voller Leben, Sprachengewirr und fröhlicher Menschen. In der Akademie ist in den kommenden 14 Tagen das Neil Semer Vocal Institute zu Gast, mit rund 20 Sängerinnen und Sängern aus aller Welt.


In der Mittagspause ergab sich ein kurzes Gespräch mit dem Initiator Neil Semer.


3 Fragen an …   Neil Semer


Julia Weisberg (EAM): Herr Semer, wir sind begeistert, so viele internationale musikalische Talente zu Gast zu haben. Ein ganz besonderes Flair ist seit gestern im Klosterhof spürbar. Was genau machen Sie hier in der Evangelischen Akademie Meißen?


Neil Semer: Das Institut ist jetzt seit 22 Jahren in Deutschland etabliert. Die Kurse dienen begabten Sängerinnen und Sängern aus der ganzen Welt, ihre Fähigkeiten zu vertiefen, neue Erfahrungen zu sammeln und sich auszutauschen. Wir fördern Sängerinnen und Sänger, die schon auf den größten Bühnen zu Gast waren. Ich selbst unterrichte den Masterkurs. Die Workshops werden von Kolleginnen und Kollegen geleitet, die unter anderem an der Semperoper, der Pariser Oper und der Royal Danish Opera gesungen haben, in New York City, München und Berlin.

Sie werben damit, dass alle vier Konzerte, die Sie im Raum Dresden-Meißen veranstalten, einzigartige und unterschiedliche Programme haben. Wie ist das möglich?


Jede und  jeder bringt Musik mit zu unseren Workshops. Wir entscheiden gemeinsam und ganz spontan, worauf wir Lust haben. Wir üben viel und stellen dann fest, was gut funktioniert und zum Konzert passt. Die Musik ist so international wie unsere Teilnehmenden, die aus Deutschland, den USA, Kanada, Polen, Rumänien, Dänemark, den Niederlanden und Frankreich kommen. So reicht auch das musikalische Spektrum von Oper und Operette über Musical bis hin zu Jazz.

Ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus vielen verschiedenen Ländern. Wie kommt es, dass Sie als Tagungsort Meißen gewählt haben?


In diesem Jahr haben wir uns erstmals einen neuen Ort gesucht. Meine Kollegin Lucja Zarzycka-Kielb lebt in Radebeul und hat die Akademie aufgespürt. Wir fühlen uns hier sehr wohl und schätzen die besondere Atmosphäre des Klosterhofes.

Weitere Informationen über das Neil Semer Vocal Institute und zu den Konzertterminen in Proschwitz, Zabeltitz, Moritzburg und Meißen unter Opens external link in new windowwww.nsvi.us/konzerte

Das Gespräch fand mehrheitlich in englischer Sprache statt und ist hier in der Übersetzung abgebildet.


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