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Donnerstag, 09. August 2018 | 09:35 Alter: 72 Tag(e)

„Stella Maris“ von Helge Burggrabe in Meißen


"Stella Maris"-Aufführung im Kölner Dom 2008 © Adele Marschner/Helge Burggrabe

Julia Jentsch im Fraumünster Zürich © Barbara Werren/Helge Burggrabe

"Stella Maris"-Uraufführung in Chartres 2006 © Adele Marschner/Helge Burggrabe

Komponist Helge Burggrabe © Sibylle Zettler/Helge Burggrabe

Im September kommt im Dom zu Meißen das Blaue Oratorium „Stella Maris“ von Helge Burggrabe zur Aufführung. In der Evangelischen Akademie Meißen stellten die Beteiligten heute Wissenswertes rund um die Erstaufführung der Meißener Fassung vor. 

Nach der Kathedrale von Chartres und dem Kölner Dom wird das konzertante Gesamtkunstwerk „Stella Maris“ nun auch in Meißen erlebbar sein. „Ich freue mich ganz besonders, dass der Dom zu Meißen im Jubiläumsjahr ,1050 Jahre Hochstift Meißen‘ noch einmal in ganz neuem Licht erstrahlt“, sagt Superintendent Andreas Beuchel. Für die Feierlichkeiten im Meißener Dom wird das Marienoratorium neu arrangiert und choreographiert, um unter Einbeziehung von Architektur, Musik, Sprache, Wasser- und Lichtkunst diesen sakralen Ort besonders zu würdigen. „Jede Aufführung von ,Stella Maris‘ an einem neuen Ort ist auch immer eine neue Uraufführung, weil ,Stella Maris‘ aus dem Raum heraus inszeniert und somit eine Hommage an das Bauwerk ist“, erläutert Helge Burggrabe. Das Werkeinführungsseminar in der Evangelischen Akademie Meißen und der zunächst geplante Konzerttermin 15.9. waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Menschen aus ganz Deutschland interessieren sich für diesen neuen Zugang zur Spiritualität. Um auch möglichst vielen Bürgern aus der Region die Möglichkeit zu geben, das Blaue Oratorium im Dom zu erleben, ist ein Zusatzkonzert für den 16.9. angesetzt. 

Der Name des Oratoriums verweist auf die Gottesmutter Maria, die im Zentrum des Werkes steht. Helge Burggrabe freut sich besonders, dass die Schauspielerin Julia Jentsch Maria als „Frau von heute“ verkörpert, die sich mit allgemein gültigen Lebensfragen konfrontiert sieht. Deshalb sei „Stella Maris“ für viele Menschen zugänglich, unabhängig vom christlichen Glauben. 

Für die Besetzung in Meißen konnten mehrheitlich regionale Künstlerinnen und Künstler gewonnen werden, wie Domkantor Jörg Bräunig betont. Die Ausführenden sind u.a. die Mezzosopranistin Edith Maria Breuer, der Domchor Meißen, die Domkurrende und die Junge Domkantorei sowie die Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung des Domkantors. „Besonders glücklich bin ich darüber, dass Frauenkirchorganist Samuel Kummer den Orgelpart übernimmt“, fügt Bräunig an.

Eine Besonderheit von „Stella Maris“ ist der Dialog von Wasser und musikalischer Schwingung, visualisiert durch die WasserKlangBilder von Alexander Lauterwasser. Diese Bilder werden im Augenblick des Konzerts live entstehen und in die Lichtgestaltung von Michael Suhr einbezogen werden.

Die Konzerte werden umrahmt von einem Werkeinführungsseminar in der Evangelischen Akademie Meißen unter der Leitung von Dr. Kerstin Schimmel. Am 15. und 16.9. findet zudem für interessierte Konzertbesucher jeweils um 19:00 Uhr eine 30-minütige Werkeinführung mit dem Komponisten Helge Burggrabe im Propsteisaal der Evangelischen Akademie Meißen statt. 

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