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Donnerstag, 16. August 2018 | 10:49 Alter: 97 Tag(e)

„Voll der Osten“: Aus dem Alltagsleben in der DDR


© Harald Hauswald/OSTKREUZ

Harald Hauswald © Bundesstiftung Aufarbeitung

Ein einzigartiger Blick in die Vergangenheit wird den Besuchern der Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ geboten, welche am 17. August um 19:00 im Kreuzgang des Klosters St. Afra eröffnet wird.  In eindrücklichen Fotografien hat Harald Hauswald den Alltag in der Deutschen Demokratischen Republik porträtiert. 

Auch 28 Jahre nach der Wiedervereinigung spielt das Thema „Leben in der DDR“ eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft. Es ist Teil der Geschichte dieses Landes und der hier lebenden Menschen. Diesem Thema widmet sich auch die Ausstellung „Voll der Osten“ des Fotografen Harald Hauswald, gebürtig in Radebeul. In den 1980er Jahren fotografierte er den Alltag, der ihm vor die Linse kam: Einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in Kirchen für Frieden und Umweltschutz einsetzten. Die Fotoausstellung, herausgegeben von der OSTKREUZ – Agentur der Fotografen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zeigt eine ungeschminkte DDR-Realität. Komplettiert werden die über 100 Bilder von Texten des Hallenser Historikers und Autors Stefan Wolle. 

Als Ehrengast wird die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange erwartet.

Die Veranstaltung findet in den Räumen der Evangelischen Akademie Meißen statt. Der Eintritt ist frei.


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