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Freitag, 14. September 2018 | 13:38 Alter: 68 Tag(e)

„Stella Maris“ mit Julia Jentsch in Meißen


Stella Maris im Dom zu Meißen_© Julia Weisberg

Julia Jentsch als Maria_Foto © Barbara Werren

Komponist Helge Burggrabe übernahm den Flötenpart_©Dr. Kerstin Schimmel

Die Mezzosopranistin Edith Maria Breuer und der Domkantor Jörg Bräunig_©Dr. Kerstin Schimmel

Raumeindruck im Dom zu Meißen bei der Generalprobe_© Julia Weisberg

Spiel mit Licht_© Julia Weisberg

Zeit für letzte Änderungen bei der Generalprobe_© Julia Weisberg

Chor im Dom zu Meißen_© Julia Weisberg

Am Wochenende kommt im Dom zu Meißen das Blaue Oratorium „Stella Maris“ von Helge Burggrabe zur Aufführung. In der weiblichen Sprechhauptrolle ist Schauspielerin Julia Jentsch zu erleben.

Nach der Kathedrale von Chartres und dem Kölner Dom wird das konzertante Gesamtkunstwerk „Stella Maris“ nun auch in Meißen erlebbar sein.
Für die Feierlichkeiten im Meißener Dom wurde das Marienoratorium neu arrangiert und choreographiert, um unter Einbeziehung von Architektur, Musik, Sprache, Wasser- und Lichtkunst diesen sakralen Ort besonders zu würdigen. „Jede Aufführung von ,Stella Maris‘ an einem neuen Ort ist auch immer eine neue Uraufführung, weil ,Stella Maris‘ aus dem Raum heraus inszeniert und somit eine Hommage an das Bauwerk ist“, erläutert Helge Burggrabe.
Der Name des Oratoriums verweist auf die Gottesmutter Maria, die im Zentrum des Werkes steht. Helge Burggrabe freut sich besonders, dass die bekannte Schauspielerin Julia Jentsch Maria als „Frau von heute“ verkörpert, die sich mit allgemein gültigen Lebensfragen konfrontiert sieht. Deshalb sei „Stella Maris“ für viele Menschen zugänglich, unabhängig vom christlichen Glauben.
Für die musikalische Besetzung in Meißen konnten mehrheitlich regionale Künstlerinnen und Künstler gewonnen werden, wie Domkantor Jörg Bräunig betont. Die Ausführenden sind u.a. die Mezzosopranistin Edith Maria Breuer, der Domchor Meißen, die Domkurrende und die Junge Domkantorei sowie die Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung des Domkantors. „Besonders glücklich bin ich darüber, dass Frauenkirchorganist Samuel Kummer den Orgelpart übernimmt“, fügt Bräunig an.

Der Konzerttermin am 15.9. ist seit Wochen ausgebucht. Menschen aus ganz Deutschland interessieren sich für diesen neuen Zugang zur Spiritualität. Um auch möglichst vielen Bürgern aus der Region die Möglichkeit zu geben, das Blaue Oratorium im Dom zu erleben, ist ein Zusatzkonzert für den 16.9. angesetzt. Für das Konzert am Sonntag sind noch Karten erhältlich.

Die Konzerte werden umrahmt von einem Werkeinführungsseminar in der Evangelischen Akademie Meißen unter der Leitung von Dr. Kerstin Schimmel. Am 15. und 16.9. findet zudem für interessierte Konzertbesucher jeweils um 19:00 Uhr eine 30-minütige Werkeinführung mit dem Komponisten Helge Burggrabe im Propsteisaal der Evangelischen Akademie Meißen statt.

 

Wer mehr über die Aufführungen in Meißen leseen möchte, kann dies Opens external link in new windowhier in der Sächsischen Zeitung tun.


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