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Mittwoch, 14. November 2018 | 12:48 Alter: 27 Tag(e)

Schätze unter dem Eis: Rohstoffe und Geopolitik in der Arktis


Der erste Vortrag der Reihe „Von wegen Segen?! Ressourcen und Gesellschaften im Hohen Norden“ in Kooperation mit den Opens external link in new windowSächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstagen widmete sich dem Thema Rohstoffe und Geopolitik. Am 8. November gab die Referentin Opens external link in new windowDr. Kathrin Stephen des Instituts für nachhaltige Transformationsforschung einen Einblick in ihre Forschung. Ihr Lehrbuch „Opens external link in new windowInternationale Politik und Governance in der Arktis“ beleuchtet die Arktis erstmals im deutschen Sprachraum aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive.

Während die Berichterstattung der vergangenen Jahre fast den Eindruck erweckt, die Arktis sei Bühne nationaler Ambitionen und internationaler Konflikte geworden, zog die Forscherin eine beruhigendere Bilanz. Bei genauerem Hinsehen entdecke sie eher wenige Konfliktquellen mit geringem Konfrontationspotential. Diese könnten sich jedoch zunehmend auf transnationale Umweltprobleme beziehen. Die Ergebnisse wurden im Anschluss lebhaft vom Publikum diskutiert.

In einem Interview schenkt Frau Dr. Stephen uns einen Einblick in die internationale Politik zum Hohen Norden.

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Veränderte Umweltbedingungen in der Arktis betreffen insbesondere auch die indigenen Einwohner des Landes. Ihre Lebenswelt steht den Interessen von Rohstoff-Konzernen gegenüber und steht im Mittelpunkt des zweiten Opens external link in new windowVortrags der Reihe, am 27. November im Haus der Kirche in Dresden. Unter der Frage „Wem gehört das Land?“ referieren die freiberufliche Autorin Andrea Rehmsmeier und der Fotograph Jan Lieske über das begehrte Gebiet.


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