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Freitag, 30. November 2018 | 12:48 Alter: 11 Tag(e)

Wem gehört die Arktis? Rentiernomaden gegen Rohstoff-Konzerne


Andrea Rehmsmeier und Jan Lieske © Miriam Meir

Wenn Öl im Meer ausläuft, Tiere und Pflanzen verklebt und ganze Strände verwüstet, ist das eine Katastrophe. Doch was passiert, wenn das Ganze unter dem Eis geschieht?

Der zweite Vortrag der Reihe „Von wegen Segen?! Ressourcen und Gesellschaften im Hohen Norden“ in Kooperation mit den Opens external link in new windowSächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstagen widmete sich Rentieren, Nomaden und Rohstoff-Konzernen. Am 27. November schenkten uns die freiberufliche Autorin Andrea Rehmsmeier und der Fotograph Jan Lieske im Haus der Kirche in Dresden Einblicke in ihre gemeinsame Reise durch den Hohen Norden Russlands. 

Wie schon im letzten Opens external link in new windowVortrag der Reihe von Dr. Katrin Stephens, warnten die Journalist*innen vor katastrophalen Folgen einer globalen Erderwärmung. Das Abschmelzen der Permafrostschicht in der Arktis setzt Industriebauten und Öl-Pipelines auf eine labile Grundlage. Ihre Beschädigung bedroht nicht nur den Lebensraum von traditionellen Rentier-Nomaden. Von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen führt sie jetzt schon zu massiven Umweltzerstörungen im Zuge von Öl-Unfällen unter dem Eis.

Mit beeindruckenden Bildern führten die Referent*innen durch die Lebenswelt in der eisigen Kälte. Impressionen von den Schätzen über und unter dem Eis können im Opens external link in new windowFeature von Andrea Rehmsmeier bei Deutschlandfunk Kultur nachempfunden werden  auch zum Lesen als Opens external link in new windowPDF


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