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Montag, 30. September 2019 | 09:03 Alter: 49 Tag(e)

Vorbild für heutige Zeiten?


von links nach rechts: Dr. Kerstin Schimmel, Sabine Peters, Professorin Dr. Carola Opitz-Wiemers, Professorin Kerstin Hensel © Dr. Michael Opitz

Dass man den kultur- und gesellschaftspolitischen Diskurs mit Erfolg mit prägen kann, zeigte die Tagung am letzten Septemberwochenende, an dem es hieß: „Nichts soll meine Schritte fesseln …“ – Frauen der Romantik. Die Schriftstellerinnen Kerstin Hensel und Sabine Peters sowie die Literaturwissenschaftlerin Carola Opitz-Wiemers nahmen uns mit in die Welt der literarischen Salons. Oft von Frauen geleitet, waren sie Orte gesellschaftlicher Teilhabe und Freiräume intellektuellen Gedankenaustausches. Wie der Salon von Rahel Varnhagen ermöglichten viele das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Menschen, die sich auf offizieller Ebene nur schwer hätten begegnen und austauschen können. Wie sich bald herausstellte eine Form, die manche Tagungsgäste in ihrem Umfeld erneut initiiert haben, um in großer Meinungsvielfalt über brennende Fragen der Gesellschaft, über Kultur und Gott und die Welt zu diskutieren. Wie in der Zeit der Romantik gilt auch heute: Warum abwarten, wenn man auch selbst etwas ändern kann.


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