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Mittwoch, 13. November 2019 | 10:45 Alter: 24 Tag(e)

500 Jahre nach Leipziger Disputation: Kardinal Kasper trifft Alt-Bischof Huber


Katholische und Evangelische Akademie laden gemeinsam zum Gespräch über Streitpunkte und gemeinsame Aufgaben der beiden großen christlichen Konfessionen ein

 

Vor 500 Jahren diskutierte Martin Luther in der Leipziger Disputation mit dem katholischen Theologieprofessor Johannes Eck erstmals öffentlich über seine Kritik am Papstamt – ein halbes Jahrhundert später wird in Leipzig die Debatte fortgesetzt: Am 26. November werden in der Alten Börse ab 19 Uhr der langjährige Kurienkardinal im Vatikan Walter Kasper und der frühere EKD-Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber miteinander darüber sprechen, was Katholiken und Protestanten heute eint und trennt. Und wo ihre gemeinsamen Aufgaben liegen in einer Zeit, in der in Deutschland immer weniger Menschen zu einer Kirche gehören.

Zwar eint beide Konfessionen heute vieles. Doch ob beim Verständnis des Papstamtes oder des Abendmahls, bei Familienformen oder in der Bioethik – an kontroversen Fragen zwischen Protestanten und Katholiken mangelt es auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht.  Kardinal Walter Kasper war bis 2010 Präsident des Päpstlichen Rats für die Einheit der Christen, Bischof a. D. Prof. Dr. Wolfgang Huber war von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland. Auf Einladung der Evangelischen Akademie Meißen, der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißens und des Universitätspredigers der Universität Leipzig diskutieren sie miteinander über Perspektiven der ökumenischen Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert. Moderiert wird der Abend von der katholischen Theologieprofessorin Julia Knop (Erfurt) und dem evangelischen Theologieprofessor Peter Zimmerling (Leipzig).

Tickets können unter www.ka-dd.de/leipziger-disputation kostenfrei bestellt werden.

 


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