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Montag, 10. April 2017 | 15:58 Alter: 107 Tag(e)

Neue Studienleiterin für demokratische Kultur


Einführung von Dr. Julia Gerlach als Studienleiterin - Gottesdienst im Dom zu Meißen mit anschließender Feierstunde in der Evangelischen Akademie Meißen. Fotos: Julia Weisberg

Am gestrigen Sonntag, den 9. April 2017, wurde Dr. Julia Gerlach feierlich im Dom zu Meißen als Studienleiterin für den Bereich „Demokratie, Wirtschaft und Soziales“ eingeführt.  Seit April 2017 leitet sie den neu geschaffenen Studienbereich „Demokratie, Wirtschaft und Soziales“ an der Evangelischen Akademie Meißen. Mit der Schwerpunktsetzung auf die Bereiche demokratische Kultur, sowie wirtschaftliche und soziale Fragen, trägt die Akademie den gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Entwicklungen Rechnung. „Wir möchten die aktuellen Herausforderungen und Fragestellung einer sich verändernden Gesellschaft in der sich globalisierenden Welt aufnehmen, eigenständig Themenschwerpunkte setzen, nach Zusammenhängen und Handlungsmaximen auch im Lichte einer christlichen Ethik fragen und Diskurse gestalten“, erklärt Akademiedirektor Johannes Bilz die Motivation für den neuen Studienbereich.

„Ein zentrales Anliegen des neuen Studienbereichs wird sein, eine Achse der Akademiearbeit in Richtung Leipzig auszubauen. Ein erster Anlauf zur Verortung in Leipzig ist mit der aktuell stattfindenden Reihe „Vision reloaded? Europas Werte und Chancen“ bereits geglückt. Besonderes Kennzeichen dieser Veranstaltungen ist die ökumenische Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie.

„Ich freue mich, hier direkt einsteigen zu können und Themen zu setzen, die von großer politischer Aktualität sind“, ergänzt Dr. Julia Gerlach. Die Debatte um gesellschaftliche Herausforderungen geht sie mit einem Studientag an der Evangelischen Akademie Meißen an: Am 3. Mai 2017 wird der NSU-Untersuchungsausschuss im Fokus stehen: Unter dem Titel „Mitten unter uns: Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)“ setzen sich Akteure aus Kirchen und Zivilgesellschaft, Politik und Medien mit dem Umgang mit rechtsextremistischen Ideologien und Gewalt sowie der Aufarbeitung des „NSU-Komplexes“ auseinander.

„Ziel der Veranstaltung ist es, eine Plattform zum Austausch über das gemeinsame Handeln in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus zu schaffen“, so Gerlach. „Eine Aufgabe der Evangelischen Akademie sehe ich auch darin, ‚heiße Eisen‘ anzufassen, unbequeme Fragen zu stellen und Antworten auf dringliche Probleme zu geben.“

 

 


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