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Programm

Paul Marx_pixelio.de

Lebensort Straße / Ausgebucht

Beginn Datum
Läuft
24.10.18
Beginn Uhrzeit
10:00 Uhr
Ende
24.10.18, 16:00 Uhr
Download-Dateien
Ordnungspolitik versus wirkungsvolle Sozialarbeit?!
Wem gehört der öffentliche Raum? Und wer definiert die dafür geltenden Gesetze für das Zusammenleben auch mit Blick auf die Lebenslage junger Menschen? Für junge Menschen ist die „Straße“ der öffentliche Raum, der für sie als Erfahrungs-, Lern-, aber auch Risiko- und als Lebensort dient. Dies kann vom Gemeinwesen auch als Herausforderung wahrgenommen werden. Aktuell lassen sich zunehmende Überwachungs- und ordnungspolitische Maßnahmen beobachten (bspw. Alkoholverbote, Abbau von Bänken), die einhergehen mit intensiven auch in der Öffentlichkeit geführten Debatten. Die Fachkräfte der Sozialarbeit versuchen hingegen Methoden zu entwickeln, „Unerreichbare“, „Entkoppelte“ wieder zu erreichen. Dies gelingt einerseits mit Empathie und Akzeptanz alternativer Lebens- und Lösungsgestaltung, andererseits mit Beteiligung und fachlicher Professionalität. Wie können Sozialarbeit und Gemeinwesen zusammen wirken, im Interesse der jungen Menschen? Wie lange ist Sozialarbeit zuständig und ab wann können die Fachkräfte nicht mehr professionell agieren? Was bedeuten die verschiedenen Perspektiven für die Gestaltung des öffentlichen Raumes?
Eingeladen sind Fachkräfte aus Einrichtungen und Projekten der offenen Kinder- und Jugendhilfe, Mitarbeitende der Polizei, Ordnungsämter und Sicherheitsdienste, Fachkräfte der Straßensozialarbeit/Mobilen Jugendarbeit, Mitarbeitende von Hochschulen, Eltern, Studierende und weitere Interessierte.
Veranstalter
Ort
Kategorie
Studienbereich Jugend
Veranstaltungstyp
Studientag
Info

 

Freiheit 16, 01662 Meißen

Telefon: 03521 4706-0
Telefax: 03521 4706-99
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